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Kyosho Mini-Z Optima / Kleine Zeitreise

BeitragVerfasst: 1. Januar 2012, 00:44
von paul
Einer der bekanntesten japanischen Hersteller von ferngesteuerten Modellautos - KYOSHO - hat dem rc-web.at eines seiner neuesten Produkte für einen Testbericht zur Verfügung gestellt.
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Und damit hat er – vielleicht nicht nur bei mir – eine Zeitreise ausgelöst, denn der neue Optima aus der Serie der
Mini-Buggies trägt den Namen der ersten – und sehr erfolgreichen – Serie von 1/10 4WD–Buggies aus den 80er und 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts!

Mini–Z Buggy Optima 4WD – Der Testbericht

BeitragVerfasst: 6. Januar 2012, 23:25
von paul
Die Zeitreise (oder der Rückblick) beginnt mit dem Namen des kleinen Buggies. Immerhin hat José Rosas mit einem Kyosho Optima Pro die Buggy Europameisterschaft 1986 gewonnen.

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25 Jahre später kommt jetzt der Optima 4WD im Maßstab 1:24 – also etwas größer als die Onroad Mini–Z – in den Handel. Klein und sehr fein, wie man schon bald nach dem Öffnen der ansprechenden Verpackung feststellen kann.

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Nach dem Öffnen der quadratischen Box kommt eine komplette RTR Ausstattung zum Vorschein:
> Neben dem komplett zusammengebauten Buggy
> ist auch ein 2,4 GHz Handsender
> und einige Kleinteile enthalten.

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Vor dem Losfahren gibt es trotzdem noch ein paar Kleinigkeiten zu tun und eventuell zu besorgen, wenn nicht – wie bei unserem Testmodell – bereits 8 Mignonzellen mitgeliefert werden (oder zu Hause vorrätig sind).

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4 Stück davon versorgen den handlichen Sender mit der nötigen Energie und sind in einem kleinen Schuber im Handgriff untergebracht. Dank seiner Größe ist der Sender auch für Kinderhände gut geeignet. Die Ausstattung st zwar eher einfach, aber völlig ausreichend – und wenn die Ansprüche steigen, kann man ja auf den "großen" Perfex–Sender wechseln.

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4 weitere Mignon–Zellen werden für die Versorgung des Buggies selbst benötigt. Sie finden in den beiden Akkuschächten auf der Unterseite des schmalen Chassis Platz und werden von praktischen Abdeckungen im Chassis fixiert. Bei häufigeren Ausfahrten – und wenn man etwas mehr Power haben möchte – sollten statt der Alkali–Batterien besser NiMH–Akkus der Baugröße AAA verwendet werden.

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Beide Vorbereitunsgschritte sind in der beiliegenden Anleitungen klar und deutlich in 5 Sprachen (also auch in deutsch) beschrieben.

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Ebenfalls gut beschrieben sind die einzelnen Komponenten des Modells, wobei auffällt, dass auch bereits Platz für einen nachrüstbaren Gyro vorgesehen ist. Damit wird die Fahrstabiltät angeblich nochmals verbessert, was aber angesichts des Vierradantriebs nicht wirklich notwendig sein sollte.

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So schaut das Chassis von oben (ohne Karossserie) aus. Auch hier ist ganz klar zu sehen, dass Kyosho über sehr lange Erfahrung mit Off Road Modellen hat – ein klar aufgeräumtes Chassis mit sauber verteilten und gut geschützten Komponenten.

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Und noch eine Kleinigkeit – im wahrsten Snn des Wortes – ist zu tun, bevor der kleine Optima auch optimal für die erste Ausfahrt vorbereitet ist. Die winzigen Stoßdämpfer sollten noch mit dem – beiliegenden – Dämpferöl gefüllt werden.

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Tatsächlich kann man aus dem kleinen Fläschchen 5 bis 6 Tropfen Dämpferöl pro Dämpfer einfüllen. Die Dämpfungswirkung ist danach ganz wesentlich besser, ein Nachschwingen ist beim "Falltest" aus etwa 10 cm Höhe praktisch nicht mehr zu sehen.

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Danach ist der Mini–Z Buggy aber wirklich gut vorbereitet und startklar. Bei der Wahl der Strecke – und vor allem der Hindernisse – sollte man aber immer Bedenken, dass es sich um ein Off–Road Modell im Maßstab 1:24 handelt.

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Aktenordner als Sprungschanzen sind also ganz o.k. und machen den indoor Einsatz spannender…

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…Kieselsteine stellen auch noch kein unüberwindliches Hindernis dar, wenn man den kleinen Optima auch Outdoor verwenden will, auch wenn lehmige Strecken noch besser geeignet sind…

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…aber normaler Schotter ist bereits in die Kategorie Felssturz einzuordnen und auch Gras kommt in diesem Maßstab einem undurchdringlichen Dschungel gleich.

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Um den Größenvergleich deutlich zu machen noch der Mini–Z Optima neben dem Pro Optima (Maßstab 1:10) aus dem Jahr 1986.

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Und damit der Vergleich der Maßstäbe komplett ist, hier ein "Familienfoto" mit dem Pro Optima im Maßstab 1:10, davor der Baja Optima im Maßstab 1:18 (damals aber nur als 2WD gebaut) und im Vordergrund der neue Mini–Z Optima 4WD.

Wir danken der Firma Kyosho für das Testmodell, das als RTR–Paket zum UVP von € 239,- angeboten wird. Für das fertig montierte Modell, das mit jeder Mini–Z 2,4 GHz Fernsteuerung betrieben werden kann – empfehlenswert ist die KOpropo/Kyosho Perfex EX–5UR ASF Fernsteuerung, mit der auch ein Boost–Mode für Überholmanöver (ähnlich dem KERS System der Formel 1) verwendet werden kann –ist ein UVP von € 189,- vorgesehen.
psr2012