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Kyosho MotoRacer Yamaha YZR–M1– Kleiner Flitzer

BeitragVerfasst: 7. Oktober 2012, 19:11
von paul
Kyosho hat eine neue Serie in der Mini-Z Reihe begonnen, die viele 2–Rad Fans im Allgemeinen und alle RC–Biker im Besonderen – aber nicht nur die! – freuen wird!

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heißen die schönen kleinen RC–Bikes im Maßstab 1:18, und das erste Modell der Reihe – die blaue Yamaha YZR–M1 – zur Verfügung gestellt.

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In der gewohnt eleganten Verpackung findet man einen kompletten Rennstall und auf der Rückseite auch eine recht genaue Beschreibung des Modells.

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Hervorstechendes Merkmal ist sicher der von einem Brushless Motor angetriebene Kreisel im Hinterrad, der ganz wesentlich zur Fahrstabilität – und damit zur Beherrschbarkeit – des Zweirads betragen soll. Die Empfindlichkeit bzw. Wirksamkeit des Gyros kann über zwei Regler am Sender eingestellt werden.

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Neben dem fertig zusammengebauten Motorradmodell ist ein 2,4 GHz Sender, ein kleines Ladegerät und ein USB–Kabel, sowie ein paar Kleinteile und Werkzeug enthalten.

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Im Größenvergleich zum futuristisch gestylten Mini–Z Sender kann man recht gut erkennen, wie klein das Motorrad eigentlch ist.

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Während man den mitgelieferten 120 mAh/20 C LiPo Akku mit dem beiliegenden Mini–Ladegerät zum Aufladen bzw. Nachladen anschließt – als "Netzteil" kann jeder USB–Anschluss eines Computers oder der USB–Ausgang des Senders verwendet werden – sollte man sich der Anleitung widmen.

Es ist zwar auch "nur" ein ferngesteuertes Modell – und Anleitungen lesen wird oft als unnötig abgetan – aber bei dem kleinen Flitzer sind doch ein paar Besonderheiten zu beachten.

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Auch ohne Anleitung sollte es kein Problem sein, den Sender mit 4 AAA–Batterien (oder entsprechenden Akkus) zu befüllen. Die Zellen sind im Griff untergegracht, sodass der Sender gut balanciert in der Hand liegt. Und dank der geringeren Abmessungen sollte es auch für kleinere Hände kein Problem bei der Bedienung von Gas und Lenkung geben.

Die Einstellung des Kreisels hat ja einen großen Einfluss auf das Fahrverhalten und durch die beiden Regler am Sender kann das Optimum zwischen Stabiltät und Kurvenfreudigkeit rcht schnell "erfahren" werden. Dazu muss man aber nicht nur wissen, das es diese Einstellmöglichkeiten gibt, sondern auch welche Auswirkungen das Drehen an diesen Reglern hat.

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Nachdem die LED für die Ladekontrolle erloschen ist kann man mit dem Betanken des Bikes beginnen. Dazu muss zuerst ein kleines Deckelchen in der linken Seitenverkleidung abgenommen werden.

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Dann kann man den Akku – der nur wenig größer als ein Empfängerquarz aus vergangenen Tagen ist – hinter die Verkleidung schieben. Zum leichteren Herausholen des Akkus liegt übrigens eine Pinzette bei!

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Nach dem Einklipsen des Deckels ist die Yamahe dann eigentlich schon starbereit. Ein Check vor dem Start kann aber nichts schaden. Hinweis am Rande (falls man die Anleitung doch nicht gelesen hat): Bei RC–Bikes schlägt das Vorderrad in die "falsche" Richtung ein > wenn man also nach links lenkt, schwenkt das Vorderrad nach rechts.

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Wie es sich für eine Rennmaschine gehört und die Ausstattung des MotoRacers ist eben auch komplett, wird das Mini–Bike auf dem Boxenständer aufgebockt. Kleiner Mangel: Solange der Hinterreifen noch nicht angefahren ist, streift er an den Querstreben des Ständers.

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Nettes Detail an der Vorderachse: die Nachbildung der Bremsanlage, die Stoßdämpfer funktionieren natürlich und sind sogar einstellbar, damit kann die Bodenfreiheit optimal auf die Strecke eingestellt werden.

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Abgesehen von den fehlenden Speichen am Hinterrad deutet nichts auf den gut versteckten Kreisel hin. Auch der Micro–Motor ist von außen nicht sichtbar.

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Und bevor es zur ersten Testfahrt geht, noch schnell ein Bild zur Verdeutlichung der Größe des Modell – nicht einmal 120 mm misst die kleine Yamaha von der Spitze des Vorderrades bis zum Heck.

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Die ersten – vorsichtigen – Fahrversuche haben dann im Vorhaus stattgefunden. Und mit einer noch recht hilfreichen Einstellung des Kreisel (= hohe Stabilisierungswirkung) konnten schon die ersten Achter probiert und sgar erfolgreich beendet werden. Etwas gewöhnungsbedürftig ist die völlig andere Reaktion auf die Lenkbewegungen, so sollte man nur kurz in die Kurve lenken und dann mit Gas das Bike wieder aufrichten.

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Der wirkliche Fahrtest hat dann nach dem FunCup Rennen beim RCC Grafenwörth stattgefunden. Und auch wenn RC–Car fahren und RC–Biken schon wesentlch anders sind, die Topleute des Klubs haben sich recht schnell umgestellt und noch mit der ersten Akkuladung Unfall freie Runden abgespult.

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Wir danken der Firma Kyosho für das Testmodell, das zum UVP von € 219,- bereits im Handel erhältlich ist.

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Das Schwestermodell – eine rote Ducati Desmosedici – soll demnächst (November 2012) auf den Markt kommen!
(CC) psr 2012